Under Our Skin – Mikroplastik in der Mode
Nein zu ultraschneller Mode
Under Our Skin ist ein ko-kreatives, medienbasiertes Projekt, das sich mit dem Problem von Mikroplastik in der Mode befasst. In einer visuellen Porträtserie werden fünf zentrale Themen im Zusammenhang mit der Herstellung von Polyestergewebe in die Öffentlichkeit gebracht.

1. ÖLABBAU
2. ÜBERKONSUM
3. MiKrofasern
4. Fashion Waste (Kolonialismus)
5. HeilUng
Im Zeitraum von Mai bis Dezember 2025 werden wir die Porträtserie in den Sozialen Medien teilen und Du findest alle Porträts anschließend hier auf unserer Webseite.
Hast Du Interesse mitzumachen? Wir laden Dich ein, nach unten zu scrollen, und unsere Petition zu unterschreiben. Dankeschön!
1. ÖLABBAU

Dominic Hamman – Gründer, Portance

Helena Marschall – Aktivistin Fridays for Future

Tyron Ricketts – Filmproduzent, Schauspieler, Gründer Panthertainment, Surfer
Was braucht es um die Verschmutzung durch Mikrofasern zu reduzieren?
Interessiere Dich für das, was Du trägst.
Dominic Hammann
Wir brauchen eine Politik, die das Problem endlich ernst nimmt und Menschen, die massenhaft Wandel einfordern.
Helena Marschall
Wir brauchen Maßnahmen, um Unternehmen für ihren ökologischen Fußabdruck verantwortlich zu machen, wenn es darum geht, schädliche Produkte zu importieren.
Frivolous aka Daniel Gardner
Wir müssen wir die großen Textihersteller in die Verantwortung zwingen, wir dürfen nicht länger zuschauen, wie die Verantwortung nur auf dem Konsumenten liegt.
Tyron Ricketss
Wir brauchen zirkuläres Design in der Mode und die Verwendung von Naturfasern in der Produktion sowie eine stärkere Sensibilisierung der Öffentlichkeit.
Laurent Petit
Die Zeit für Plastiktextilien aus Öl und Gas ist vorbei. Es ist Wahnsinn, dass wir Plastiktüten tragen und uns vergiften und diesen Planeten verseuchen.
Viola Wohlgemuth

Laurent Petit – Gründer Active Giving

Frivolous aka Daniel Gardner – Musiker

Viola Wohlgemuth – Head of Policy & Campaigns, Fashion Revolution Germany
Kollaborarierende Künstlerin: Tita Salina
Als indonesische Künstlerin der Nachkriegszeit und Gegenwart beschäftigt sich Tita Salina mit wichtigen globalen und lokalen Themen – von der Gentrifizierung der Städte bis hin zur Umweltverschmutzung. Sie verwandelt dokumentarisches Videomaterial in komplexe epische Szenerien. Tita Salinas Werk „The possessed planet“ ist biografisch:
2. ÜBERKONSUM

Ricard Sammel – Schauspieler

Jennifer von Walderdorff – Gründerin Look at the Labels, Autorin, Speakerin

Anne Ratte-Polle – Schauspielerin
Was braucht es um die Verschmutzung durch Mikrofasern zu reduzieren?
Konsumiere weniger, und anders.
Richard Sammel
Wir können mehr von der Industrie verlangen, bei 30 Grad waschen und bewusst konsumieren – warum also nicht?
Jennifer von Walderdorff
Achtsamer kaufen und weniger kaufen, denn weniger ist mehr.
Anne Ratte-Polle
Reflektiere Deinen Konsum.
Davin Bredin
Regulierungen.
Buki Akomolafe

David Bredin – Schauspieler

Buki Akomolafe – Mode Designerin
Kollaborarierende Künstlerin: Toni Meyer
Toni Meyer (*1988) ist eine deutsche Multimedia-Künstlerin, die mit poetischen Bildern und Performances abstrakte Krisen sichtbar macht und dominante Zukunftsnarrative hinterfragt.
Toni Meyer’s Kunstwerk “Clothies”:
3. MIKROFASERN

Marie Nasemann – Schauspielerin, Feministin, Mode Aktivistin

Sophia Hoffmann – Köchin, Autorin, Zero Waste Aktivistin

Carina Bischof – Gründerin Fashion Revolution Germany
Was braucht es um die Verschmutzung durch Mikrofasern zu reduzieren?
Aufklärung, Bewußtsein, Gesetze.
Marie Nasemann
Ich glaube es ist total wichtig, dass es sowohl Aufklärung zum Thema gibt, aber auch gesetzliche Regulierung.
Sophia Hoffmann
Klare Regulierungen für die Textilindustrie und verantwortungsvollen Kleiderkonsum.
Carina
Wir werden das Problem mit den Mikrofasern nur in den Griff bekommen, wenn wir verstehen, dass wir nicht getrennt von der Natur leben, sondern ein Teil von ihr sind, dass alles, was wir rausgeben, zu uns zurückkommt.
Maja Göpel
Wir brauchen weniger synthetische Textilien, spezielle Filter und bewussteres Waschen.
Sema Gedik
Wir brauchen eine striktere Regulierung der Industrie und müssen unseren Überkonsum beenden.
Julia Ochs

Egon Jochim – Sohn von Carina Bischof, Gründerin Fashion Revolution Germany

Maja Göpel – Transformationsforscherin, Rednerin, Beirätin und Autorin

Julia Ochs – Fotografin, Aktivistin, Gründerin Ocean Gallery

Sema Gedik – Gründerin, Auf Augenhöhe

Miranda Wilson – National Badminton team, BadmintONEarth
Kollaborarierende Künstlerin: Vibha Galhotra
Kunstwerk: “Breath by Breath”
Vibha Galhotra ist eine in Delhi lebende Konzeptkünstlerin, deren eindrucksvolle Werke sich mit Klimawandel, Globalisierung und Ungleichheit auseinandersetzen. Sie schafft beeindruckende Skulpturen, Installationen und Performances, die Tradition mit dringender ökologischer Kritik verbinden. Ihre weltweit ausgestellten Kunstwerke hinterfragen den Einfluss des Menschen auf den Planeten – und zeigen neue Wege des Zusammenlebens auf.
3. MODE KOLONIALISMUS
Im August 2025 reisten wir für eine Interviewreihe nach Ghana. Wir wollen auf die katastrophalen Auswirkungen des „Modehandels“ zwischen Industrieländern und Ländern des sogenannten „Globalen Südens“ aufmerksam machen. Wir wollen den Menschen in Accra, die davon betroffen sind, eine Stimme geben.
Wie DU helfen kannst
Ozean. Now! fordert Entscheidungsträger:innen in Wirtschaft und Politik auf, progressiv zu handeln. Wir sagen „Nein“ zu Fast Fashion und der Verwendung des Materials Polyester (wissenschaftliche Details zu Polyester findest Du hier).
Unsere erste Petition ist ein offener Brief an adidas. Als zweitgrößte Sportmarke weltweit arbeitet adidas zu einem großen Teil mit dem Material Polyester. Unsere Forderungen:
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- Sofortige Einstellung des Verkaufs von Polyesterfleece-Produkten
- Stoppen Sie den Verkauf von Polyester aus fossilen Brennstoffen und stellen Sie bis 2030 auf biologisch abbaubare alternative Fasern für Textilien um
- Unterstützen Sie den politischen Prozess
- Stellen Sie den Planeten vor den Profit
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Würdest Du auch gerne von #FossilFashion wegkommen? Wenn Deine Antwort ja lautet, würden wir uns über Deine Unterstützung freuen.

